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Beurer Magazin
Ein Paar sitzt entspannt auf dem Sofa im Wohnzimmer, daneben steht der Beurer Luftreiniger LR 400.

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Was sind die typischen Symptome und Auslöser für Asthma?

Typisch für Asthma sind anfallartige Atemnot, pfeifender Atem, Husten und ein Engegefühl in der Brust, oft auch nachts. Ausgelöst werden die Beschwerden durch Reize wie Pollen, Hausstaubmilben, Tiere, Tabakrauch, kalte Luft oder Atemwegsinfekte. Wer seine eigenen Auslöser kennt, kann sie im Alltag gezielt reduzieren.

Was sind die typischen Symptome und Auslöser für Asthma?

Der Atem pfeift, die Brust wird eng, und nachts weckt dich der Husten: Hinter solchen Beschwerden kann Asthma stecken. Asthma ist eine Erkrankung, bei der die Atemwege kurzzeitig oder dauerhaft verengt sind. Doch es gibt eine gute Nachricht: Mit einer guten Behandlung ist meist ein weitgehend beschwerdefreies Leben möglich.[1]

Wir zeigen dir, welche Asthma-Symptome und Auslöser typisch sind und wie sich Husten bei Asthma von einer Erkältung unterscheidet. Du liest außerdem, wie unser Inhalator IH 57 die ärztlich verordnete Inhalation begleitet und wie unser Luftreiniger LR 400 Pollen und Hausstaub aus der Raumluft filtert – eine Diagnose ersetzt dieser Ratgeber aber nicht.

Woran sich Asthma bemerkbar macht

Asthma macht sich vor allem durch Atemnot, pfeifenden Atem und Husten bemerkbar. Die Beschwerden kommen typischerweise in Anfällen, und oft treten sie gerade nachts auf. Wer nachts schlecht Luft bekommt, ist tagsüber müde und abgeschlagen.[1]

Bei einem Anfall verkrampft in der Lunge die Muskulatur um die Atemwege. Die Schleimhäute schwellen an, und zäher Schleim verengt die Atemwege zusätzlich.[1] Dadurch wird vor allem das Ausatmen erschwert.[2]

Symptome bei Jugendlichen und Erwachsenen

Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind diese Symptome typisch:[1]

  • Atemnot, oft anfallartig
  • Kurzatmigkeit bei Belastung
  • geräuschvolle Ausatmung, etwa Pfeifen, Giemen oder Brummen
  • Engegefühl in der Brust
  • Husten oder Hustenreiz

Symptome bei Kindern

Bei Kindern sieht Asthma oft anders aus. Außer Husten und einer leicht pfeifenden oder brummenden Atmung zeigen sich meist noch keine anderen Beschwerden.[1] Auch ständiger Hustenreiz, ein Engegefühl in der Brust, zäher Schleim und anfallweise Atemnot gehören bei Kindern zu den typischen Merkmalen.[2]

Asthma ist keine seltene Erkrankung: In Deutschland haben circa 4 Prozent der Kinder und 6 Prozent der Erwachsenen Asthma. Bei Kindern ist Asthma die häufigste chronische Erkrankung.[1] Welches Gerät für Kinder in welchem Alter passt, liest du in unserem Ratgeber Inhalator für Kinder: Welches Gerät ab welchem Alter?

Asthma-Husten oder Erkältung: die Unterschiede

Asthma-Husten und Erkältungshusten unterscheiden sich vor allem in Beginn, Dauer und Begleitbeschwerden. Gerade in der Erkältungszeit ist das nicht leicht auseinanderzuhalten, denn beide Formen können zunächst ähnlich wirken.

Husten bei einem grippalen Infekt beginnt oft abrupt, meist kommen Schnupfen, Halsschmerzen und Müdigkeit dazu. Mit dem Infekt klingt auch der Husten ab, normalerweise nach etwa 1 bis 2 Wochen.[3]

Asthma-Husten kann dagegen trocken und reizend sein und von Atemnot und keuchenden Atemgeräuschen begleitet werden. Allergene, körperliche Anstrengung oder Umweltfaktoren können ihn verstärken.[3]

Merkmal Husten bei grippalem Infekt Husten bei Asthma
Beginn oft abrupt, mit Schnupfen und Halsschmerzen[3] nicht immer mit Erkältungszeichen[3]
Dauer klingt mit dem Infekt ab[3] kann über längere Zeit bestehen bleiben[3]
Art oft mit Schleim[3] trocken und reizend, mit Atemnot und Keuchen[3]
Verstärker Infekt Allergene, Anstrengung, Umweltfaktoren[3]

Wenn dein Husten anhält oder immer wieder kommt, solltest du ihn von deiner Ärztin oder deinem Arzt abklären lassen.[3]

Welche Auslöser häufig eine Rolle spielen

Asthma-Auslöser sind Reize, die auf die empfindlichen Atemwege treffen. Je nach Auslöser unterscheidet man allergisches und nicht allergisches Asthma, eine klare Abgrenzung ist aber oft nicht möglich.[1]

Form Typische Auslöser
Allergisches Asthma Pflanzenpollen, Tiere, Kot von Hausstaubmilben, Tabakrauch, Nahrungsbestandteile, kalte Luft, Parfüms, Abgase, bestimmte Chemikalien[1]
Nicht allergisches Asthma bakterielle und virale Atemwegsinfekte, beschleunigter Atem durch körperliche oder seelische Belastung, bestimmte Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure[1]

Bei Kindern kommen weitere Reize hinzu, etwa Schimmelpilzsporen, Sprays sowie Koch- und Bratdünste. Wetter, Duftstoffe, Luftschadstoffe wie Zigarettenrauch und emotionale Belastungen können jede Asthmaform beeinflussen.[2]

Hausstaubmilben in der Heizperiode

Hausstaubmilben sind weltweit die häufigste Ursache für Atemwegsallergien. Eine Hausstaubmilbenallergie ist ein sehr bedeutender Risikofaktor für allergisches Asthma. Im Herbst und Winter sind die Beschwerden meist stärker, weil geheizt wird. Die Heizungsluft trocknet den Milbenkot aus, sodass er in kleinere Teile zerfällt. Zusammen mit dem Feinstaub wird er stärker aufgewirbelt.[4]

Was Asthma begünstigen kann

Neben den Auslösern gibt es Faktoren, die die Entstehung von Asthma begünstigen können:[1]

  • Neurodermitis, Heuschnupfen oder andere allergische Erkrankungen in der Familie
  • ein unterdurchschnittliches Geburtsgewicht
  • das Geschlecht: Bei Jungen tritt Asthma häufiger auf als bei Mädchen
  • rauchende Eltern

So wird Asthma festgestellt und behandelt

Asthma stellt deine Ärztin oder dein Arzt mit mehreren Untersuchungen fest, denn Atembeschwerden können ganz unterschiedliche Ursachen haben.[1]

Behandelt wird Asthma mit zwei Gruppen von Medikamenten: schnell wirksamen Bedarfsmedikamenten und lang wirksamen Dauermedikamenten. Welche Medikamente du nimmst, stimmst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.[1]

Auch du selbst kannst viel beitragen: Sport, Bewegung und bestimmte Atemtechniken können die Behandlung unterstützen.[1] Bei Kindern spielen außerdem Asthmasport, Atem- und Entspannungsübungen und die Eigenkontrolle mit dem Peak-Flow-Meter eine wichtige Rolle.[2]

An erster Stelle steht dabei, mögliche Auslöser zu vermeiden, parallel verordnen die behandelnden Ärztinnen und Ärzte die passenden Medikamente.[2] Es ist gut zu wissen, ob du etwa auf Tiere, Hausstaub oder kalte Luft empfindlich reagierst.[1]

Inhalieren bei Asthma in Absprache mit der Ärztin oder dem Arzt

Inhalieren kann die Asthma-Behandlung unterstützen, wenn deine Ärztin oder dein Arzt ein Medikament zur Verneblung verordnet. Ein Inhalator verwandelt das flüssige Medikament in feinen Nebel, den du einatmest. Welches Gerät zu welchem Medikament passt, erklären wir in unserem Ratgeber Welcher Inhalator passt zu dir: Kompressor, Mesh oder Dampf?

Der Beurer Inhalator IH 57 mit Mundstück.
Der Beurer Inhalator IH 57 mit Mundstück.

Unser Inhalator IH 57

Unser Inhalator IH 57 ist für die Behandlung der oberen und unteren Atemwege gemacht, bei Erkältung, Asthma und Atemwegserkrankungen. Seine intelligente Aerosol-Technologie stoppt die Verneblung während des Ausatmens. Dank hoher Verneblungsleistung ist die Inhalationszeit kurz, und das spart Zeit im Alltag.

Im Alltag zählt noch mehr: Der IH 57 arbeitet flüsterleise und läuft mit Akku. Die integrierte Selbstreinigungsfunktion macht die Pflege einfach. Er ist ein Medizinprodukt, und wir geben 5 Jahre Garantie darauf.

Der IH 57 ist Testsieger bei Stiftung Warentest, SEHR GUT (1,5), im Test 6 Hand-Inhalatoren, test Ausgabe 01/2025.

Was in den Inhalator gehört

Mit dem IH 57 können gängige für eine Geräte-Inhalation geeignete und zugelassene flüssige Medikamente (mit einer Viskosität kleiner als 3) inhaliert werden. Beratung dazu bekommst du in der ärztlichen Praxis oder Apotheke. Verwende beim IH 57 nur die Medikamente, die deine Ärztin oder dein Arzt entsprechend der Diagnose verordnet hat.

Ätherische Heilpflanzenöle, Hustensäfte, Gurgellösungen und Tropfen zum Einreiben oder für Dampfbäder gehören nicht in den IH 57. Bei einem überempfindlichen Bronchialsystem können Medikamente mit ätherischen Ölen einen akuten Bronchospasmus auslösen, also eine plötzliche krampfartige Verengung der Bronchien. Die Anwendung des IH 57 ersetzt keine ärztliche Konsultation und Behandlung.

Für Kinder ist der IH 57 ab 2 Jahren unter Aufsicht geeignet. Selbstständig inhalieren können Kinder damit ab 12 Jahren. Weitere Geräte für die Kleinen findest du bei unseren Inhalatoren für Kinder, alle Modelle in der Übersicht unserer Inhalatoren.

Auslöser in der Wohnung reduzieren

Auslöser in der Wohnung zu reduzieren, ist ein Schritt, den du selbst in der Hand hast. Mehrere der typischen Reize kannst du zu Hause beeinflussen: Tabakrauch, Tiere, Kot von Hausstaubmilben und Pflanzenpollen.[1] Am besten fängst du dort an, wo du am meisten Zeit verbringst.

Schlafzimmer und Matratze

Bei einer Hausstaubmilbenallergie ist ein möglichst allergendichter Matratzenbezug eine sehr wichtige Maßnahme. Dieser Bezug heißt Encasing. Er umschließt die Matratze ganz.[4]

Rauch und Duftstoffe

Tabakrauch gehört zu den typischen Reizen, aktiv wie passiv.[1] Auch Parfüms, Sprays und starke Düfte können die Atemwege reizen.[2] Eine rauchfreie Wohnung und sparsam eingesetzte Duftstoffe nehmen solche Reize aus dem Alltag.

Partikel aus der Raumluft filtern

Ein Luftreiniger kann Partikel wie Pollen, Hausstaub und Tierhaare aus der Raumluft abscheiden. Wie das im Detail funktioniert, erklären wir in HEPA-Filter H13: Was die Filterklasse aus deiner Raumluft holt.

Ein Mann sitzt auf dem Sofa und bedient den Beurer Luftreiniger LR 400.
Ein Mann sitzt auf dem Sofa und bedient den Beurer Luftreiniger LR 400.

Unser Luftreiniger LR 400 arbeitet mit 4 Reinigungsstufen und einem 3-schichtigen Filtersystem aus Vorfilter, HEPA-H13-Filter und Aktivkohle. Pollen, Hausstaub, Tierhaare und Gerüche werden rund um das Gerät angesaugt und aus der Luft gefiltert. Partikel ab einer Größe von 0,3 µm filtert er bis zu 99,95 Prozent heraus.

Der LR 400 ist für Räume bis 69 m² geeignet, und sein intelligenter Automatikmodus erkennt die Qualität der Raumluft und passt die Filterleistung selbstständig an. Im Nachtmodus läuft er flüsterleise, das Bedienpanel ist dann ausgeschaltet. Worauf es bei Allergie, Tierhaaren und Rauch sonst noch ankommt, liest du in unserem Ratgeber Luftreiniger bei Allergie, Tierhaaren, Rauch: Worauf es ankommt.

Unser LR 400 holt so Pollen, Hausstaub und Tierhaare aus der Luft, in der du dich jeden Tag aufhältst. Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, ob eine Inhalation für dich infrage kommt. Hier kannst du dir unseren Inhalator IH 57 ansehen.

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich Asthma bei Kindern?

Bei Kindern zeigt sich Asthma meist durch Husten und eine leicht pfeifende oder brummende Atmung, andere Beschwerden fehlen oft noch. Ob dahinter Asthma steckt, klärt die Kinderärztin oder der Kinderarzt mit verschiedenen Untersuchungen.

Was kann einen Asthma-Anfall auslösen?

Häufige Auslöser sind Pflanzenpollen, Tiere, Hausstaubmilben, Tabakrauch, kalte Luft, Parfüms und Abgase. Auch Atemwegsinfekte, körperliche oder seelische Belastung und bestimmte Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure können Beschwerden auslösen.

Ist Husten immer ein Zeichen für Asthma?

Nein, Husten hat viele Ursachen, häufig steckt ein grippaler Infekt dahinter, und der Husten klingt mit ihm ab. Hält der Husten an oder kommt er immer wieder, solltest du ihn ärztlich abklären lassen.

Kann ich bei Asthma mit einem Inhalator inhalieren?

Ja, wenn deine Ärztin oder dein Arzt ein Medikament zur Verneblung verordnet. Mit dem Beurer IH 57 vernebelst du nur die verordneten Medikamente, ätherische Öle gehören nicht hinein.

Hilft ein Luftreiniger bei Asthma?

Ein Luftreiniger wie der Beurer LR 400 scheidet Partikel wie Pollen, Hausstaub und Tierhaare aus der Raumluft ab. Er ersetzt keine Asthma-Behandlung, kann aber die Belastung der Raumluft mit diesen Partikeln verringern.

Quellen

  1. gesund.bund.de
  2. daab.de
  3. daab.de
  4. daab.de
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