Ratgeber Schlaf
 

Die verschiedenen Schlafphasen

SE80 unretuschiert
 

Unser Schlaf besteht aus verschiedenen Phasen, die sich immer in der gleichen Reihenfolge abspielen und sich fünf bis sieben Mal pro Nacht wiederholen. Beim Einschlafen stabilisieren sich Puls, Atemfrequenz und Blutdruck und werden gleichmäßiger – die Gehirnaktivität verändert sich.

Schlaftipp

Leichter Schlaf: Der leichte Schlaf gliedert sich in zwei Phasen: Die erste Phase ist sehr kurz und dauert nur knapp 10 Minuten. Dabei lässt die Spannung der Muskeln nach und diese beginnen zu zucken. In der zweiten Phase sind die Muskeln entspannt. Der Leichtschlaf macht durchschnittlich 50% der gesunden Schlafzeit aus. In dieser Schlafphase reagiert der Schlafende besonders leicht auf äußere Stimuli, d.h. er ist schneller zu wecken.

Tiefer Schlaf:  Die Atmung ist nun sehr gleichmäßig und der Herzschlag verlangsamt sich. Die Muskeln erschlaffen. Der Schlafende ist nur schwer zu wecken, er erholt sich von körperlichen Anstrengungen.

REM-Schlaf:  Alle 60–90 Minuten tritt der REM („Rapid Eye Movement“) Schlaf ein: Die Augen bewegen sich schnell, das Gehirn ist sehr aktiv (viele Träume), die Atmung wird unregelmäßig, die Muskulatur ist besonders entspannt. Die Zeitspanne der Handlungen, die wir im Traum ausführen entspricht ungefähr der Echtzeit. Wenn sich eine Handlung von der wir träumen über eine längere Zeit erstreckt, führt der Träumende die Handlung wie in einer Fernsehserie fort. Bezogen auf eine durchschnittliche Lebensdauer verbringen wir ca. sechs Jahre mit Träumen. Bereits fünf Minuten nach dem Aufstehen haben wir schon 50% unserer Träume vergessen, nach zehn Minuten sind es schon 90%.


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