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Beurer Magazin
Eine Frau misst ihren Blutdruck mit dem Beurer BM 49 an einem weißen Tisch.

Blutdruck meistern

Blutdruck Tabelle Männer: Normalwerte & Risikofaktoren

Eine eigene Blutdrucktabelle für Männer gibt es nicht: Für Männer gelten dieselben Grenzwerte wie für alle Erwachsenen. Optimal ist ein Wert unter 120/80 mmHg, zu Hause gemessen liegt die Grenze bei 135/85 mmHg. Männer sind allerdings häufiger betroffen als Frauen.

Blutdruck Tabelle Männer: Normalwerte & Risikofaktoren

Du hast einen Wert gemessen, der dir auffällt, oder willst du zur Vorsorge wissen, wo du stehst? Dann suchst du vermutlich nach einer „Blutdruck Tabelle Männer“. Die gute Nachricht: Eine eigene Tabelle brauchst du nicht. Für Männer gilt dieselbe Einteilung wie für Frauen, und wir zeigen dir, wie du deinen Wert darin einordnest. Mit dem Beurer BM 49 siehst du die Einordnung direkt am Gerät: Sein farbiger Risikoindikator bildet dieselbe Einteilung ab.

Welche Blutdruckwerte als normal gelten

Als normal gilt ein Blutdruck von 120 bis 129 mmHg systolisch und/oder 80 bis 84 mmHg diastolisch, optimal ist ein Wert unter 120/80 mmHg.[1] Diese Einteilung gilt für erwachsene Männer genauso wie für Frauen.

BereichSystolisch (oberer Wert)Diastolisch (unterer Wert)
Optimalunter 120 mmHgunter 80 mmHg
Normal120 bis 129 mmHg80 bis 84 mmHg
Hoch normal130 bis 139 mmHg85 bis 89 mmHg
Hypertonie Grad 1140 bis 159 mmHg90 bis 99 mmHg
Hypertonie Grad 2160 bis 179 mmHg100 bis 109 mmHg
Hypertonie Grad 3darüberdarüber

Doch der Messort zählt, denn Praxis und Zuhause haben eigene Grenzen. Von Bluthochdruck spricht man, wenn die Messungen in der Arztpraxis an zwei verschiedenen Tagen 140/90 mmHg oder höher ergeben.[2] Bei der Selbstmessung zu Hause liegt die Grenze bei 135/85 mmHg, gemessen an 7 aufeinanderfolgenden Tagen.[1] Die ausführliche allgemeine Einordnung findest du in unserem Ratgeber Blutdruckwerte verstehen.

Warum die Grenzwerte nicht geschlechtspezifisch getrennt sind

Die Grenzwerte sind nicht nach Geschlecht getrennt, weil die Einteilung für alle Erwachsenen gilt. Was sich unterscheidet, ist die Häufigkeit: Etwa 50 Prozent der Männer und etwa 40 Prozent der Frauen in Deutschland haben einen erhöhten Blutdruck.[3]

Die Häufigkeit steigt mit zunehmendem Lebensalter deutlich an. Bei den meisten Menschen nimmt der Blutdruck mit den Jahren etwas zu.[3] Eigene Grenzwerte für Männer folgen daraus nicht, die Tabelle bleibt gleich.

Als geschlechtsspezifische Risikofaktoren gelten Schwangerschaft, frühe Menopause und eine Hormonersatztherapie, und alle drei betreffen Frauen.[1]

Für dich als Mann heißt das: Du liest dieselbe Tabelle wie deine Partnerin, und weil Männer häufiger betroffen sind, lohnt sich der regelmäßige Blick auf die eigenen Werte umso mehr.

Den eigenen Wert in der Tabelle einordnen

Die Regel ist einfach: Deinen Wert ordnest du nach dem höheren der beiden Werte ein. Liegt der systolische Wert im Bereich Grad 1 und der diastolische im Normbereich, gilt Grad 1. Ein Beispiel: 145/82 mmHg fällt wegen des oberen Werts in Grad 1, obwohl der untere Wert normal ist.

So gehst du vor:

  1. Lies den oberen (systolischen) und den unteren (diastolischen) Wert ab.
  2. Suche für beide Werte den Bereich in der Tabelle.
  3. Nimm den höheren der beiden Bereiche. Das ist deine Einordnung.
  4. Vergleiche nur Werte, die unter denselben Bedingungen entstanden sind: zu Hause mit zu Hause, in der Praxis mit der Praxis.
Das Beurer BM 49 mit Manschette liegt auf einem Holztisch, im Hintergrund liest eine Frau auf dem Sofa.
Das Beurer BM 49 mit Manschette liegt auf einem Holztisch, im Hintergrund liest eine Frau auf dem Sofa.

Diese Einteilung bildet auch der farbige Risikoindikator auf unseren Beurer Blutdruckmessgeräten ab, etwa beim Beurer BM 49. So siehst du schon am Display, in welchen Bereich dein Wert fällt, und sparst dir den Blick in die Tabelle.

Bei der ersten Messung ist es sinnvoll, an beiden Armen zu messen, ausschlaggebend sind dann die höheren Werte.[3] Wie du Schritt für Schritt zuverlässig misst, erklären wir in unserer Anleitung zum richtigen Blutdruckmessen zu Hause.

Risikofaktoren im Alltag erkennen

Typische Risikofaktoren für Bluthochdruck im Alltag sind Übergewicht, eine salzreiche Ernährung, zu viel Alkohol und zu wenig Bewegung.[3] Auch Rauchen, Stress, Lärm und Luftverschmutzung können einen Bluthochdruck begünstigen.[1]

Viele dieser Faktoren kannst du selbst beeinflussen, andere wie das Lebensalter sind gegeben. Erhöhter Blutdruck verursacht meist keine Beschwerden und bleibt daher lange unbemerkt. Etwa 15 Prozent der Erwachsenen mit Bluthochdruck wissen nicht, dass sie erhöhte Werte haben.[3]

Wie oft du messen lassen solltest, hängt vom Alter ab: Ab 40 Jahren, vor allem bei Risikofaktoren, sollte der Blutdruck einmal pro Jahr überprüft werden.[2] Der einzige Weg, Bluthochdruck frühzeitig zu erkennen, ist die regelmäßige Blutdruckmessung.[1] Wir empfehlen dir deshalb, deine Werte im Blick zu behalten.

Wann ein Wert ärztlich abgeklärt gehört

Ein einzelner erhöhter Messwert ist keine Diagnose. Bluthochdruck wird ärztlich und auf Basis wiederholter Messungen an verschiedenen Tagen festgestellt, nicht durch ein Heimgerät.[1]

Liegen deine Werte zu Hause wiederholt bei 135/85 mmHg oder darüber, lass sie in der Praxis abklären und bring deine Messwerte mit. Die zu Hause selbst gemessenen Werte fließen in die Beurteilung ein.[1]

Nimmst du bereits Blutdruckmedikamente, hast du einen behandelten Bluthochdruck. Ein normaler Messwert unter Medikation bedeutet nicht, dass keine Hypertonie vorliegt. Über deine Medikamente entscheidest du immer gemeinsam mit deiner Praxis, nie allein anhand eines Werts.

Das Beurer BM 49 für die Heimmessung

Unser Beurer BM 49 ist ein sprechendes Oberarm-Blutdruckmessgerät, das Blutdruck und Puls vollautomatisch misst. Jeden Wert stuft es mit seinem Risikoindikator auf einer farbigen Skala ein. So erkennst du direkt nach der Messung, in welchen Bereich der Tabelle dein Wert fällt. Mehr als messen, ablesen und einordnen musst du dafür nicht.

Das Beurer BM 49 sprechende Oberarm-Blutdruckmessgerät in der Produktansicht.
Das Beurer BM 49 sprechende Oberarm-Blutdruckmessgerät in der Produktansicht.
  • Sprachausgabe: Das BM 49 sagt die gemessenen Werte auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Niederländisch an. Die Lautstärke ist regelbar, die Sprachausgabe lässt sich abschalten.
  • Zwei Benutzer: Je 60 Messwerte für zwei Personen, praktisch, wenn ihr zu zweit messt.
  • Mittelwerte: Das Gerät berechnet den Durchschnitt aller gespeicherten Werte und den Morgen- und Abendblutdruck der letzten 7 Tage, passend zur Selbstmessung über eine Woche.
  • Manschette: für Oberarmumfänge von 22 bis 36 cm, eine XL-Manschette für 35 bis 44 cm gibt es als Zubehör.
  • Hinweise zum Herzrhythmus: Das BM 49 liefert Hinweise auf eine mögliche Herzrhythmus-Unregelmäßigkeit. Zeigt es einen solchen Hinweis, lass ihn ärztlich abklären.
  • Dokumentation: Mit Scan & Save überträgst du deine Werte in die App „beurer HealthManager Pro“. Wie das im Alltag aussieht, zeigt unser Beitrag Blutdruckwerte managen mit der App „beurer HealthManager Pro“.

Du willst nach deinem ersten auffälligen Wert eine Woche lang morgens und abends messen? Dann unterstützt dich das BM 49 mit seinem Mittelwert für den Morgen- und Abendblutdruck der letzten 7 Tage. Sieh dir das Beurer BM 49 an oder vergleiche alle unsere Oberarm-Blutdruckmessgeräte.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Blutdruck ist bei Männern normal?

Bei Männern gilt derselbe Normalbereich wie bei Frauen: 120 bis 129 mmHg systolisch und/oder 80 bis 84 mmHg diastolisch, optimal ist ein Wert unter 120/80 mmHg. Das Beurer BM 49 zeigt mit seinem Risikoindikator, in welchen Bereich dein Wert fällt.

Haben Männer einen höheren Blutdruck als Frauen?

Männer sind häufiger betroffen: Etwa 50 Prozent der Männer und etwa 40 Prozent der Frauen in Deutschland haben einen erhöhten Blutdruck. Die Grenzwerte für die Einordnung sind trotzdem für beide Geschlechter gleich.

Ab wann ist der Blutdruck bei Männern zu hoch?

In der Arztpraxis gilt ein Blutdruck ab 140/90 mmHg als zu hoch, bei der Selbstmessung zu Hause liegt die Grenze bei 135/85 mmHg. Ein einzelner Wert ist keine Diagnose, die Abklärung gehört in die Praxis.

Gibt es eine Blutdrucktabelle für Männer nach Alter?

Nein, die Grenzwerte gelten für alle Erwachsenen unabhängig von Geschlecht. Mit dem Alter steigt aber die Häufigkeit von Bluthochdruck deutlich, und bei den meisten Menschen nimmt der Blutdruck mit den Jahren etwas zu.

Quellen

  1. hochdruckliga.de
  2. herzstiftung.de
  3. gesund.bund.de
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