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Beurer Magazin
Mann sitzt am Tisch und nutzt das BM 27

Blutdruck meistern

Beurer Blutdruckmessgeräte: Häufige Fehlercodes verstehen & beheben

Häufige Fehlercodes bei Beurer Blutdruckmessgeräten wie dem BM 27 oder BM 81 signalisieren meist Anwendungsfehler: Er1 bedeutet, dass kein Puls gefunden wurde, Er2 weist auf Bewegung während der Messung hin und Er3 deutet auf eine falsch angelegte Manschette hin. Er4 tritt bei allgemeinen Messfehlern auf, während Er7 oft Synchronisationsprobleme mit der App „beurer HealthManager Pro“ via Bluetooth® beschreibt. Die meisten Fehler lassen sich durch eine kurze Ruhepause, korrektes Anlegen der Manschette und einen Neustart des Geräts beheben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ruhe bewahren: Die meisten Fehlercodes wie Er1 oder Er2 entstehen durch Bewegung oder Sprechen – bleib während der Messung absolut still und entspannt.
  • Manschettensitz prüfen: Achte darauf, dass die Manschette auf Herzhöhe sitzt und korrekt angelegt ist, um typische Aufpumpfehler zu vermeiden.
  • Energiequelle checken: Schwache Batterien sind eine häufige Ursache für Systemfehler; nutze immer frische Alkaline-Markenbatterien für dauerhaft zuverlässige Ergebnisse.
Zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2026

Die regelmäßige Kontrolle deiner Herzgesundheit ist ein wichtiger Bestandteil eines gesundheitsbewussten Lebensstils. Wenn du dich jedoch gerade entspannt hingesetzt hast, um deine Werte zu prüfen, und dein digitales Oberarm-Blutdruckmessgerät plötzlich eine Fehlermeldung anzeigt, kann das frustrierend sein. Doch diese Codes sind kein Zeichen für ein defektes Gerät, sondern vielmehr ein Beweis für die hohe Präzision und klinische Validierung der Beurer-Technologie. Sie stellen sicher, dass du dich nicht auf fehlerhafte Daten verlässt. Erfahre hier, was die Codes Er1 bis Er8 bei Modellen wie dem BM 25, BM 27 oder BM 81 bedeuten und wie du sie schnell behebst, um wieder verlässliche Einblicke in deinen Blutdruck zu erhalten.

Warum zeigt mein Beurer Blutdruckmessgerät einen Fehlercode an?

Fehlercodes bei medizinischen Geräten wie unseren Oberarm-Blutdruckmessgeräten sind eine essenzielle Schutzfunktion für dich. Ein Blutdruckwert ist nur dann medizinisch aussagekräftig, wenn er unter streng definierten, korrekten Bedingungen ermittelt wurde.A Wenn die hochsensible Sensorik des Geräts während des Aufpumpens oder des kontrollierten Ablassens der Manschette Unregelmäßigkeiten feststellt, bricht es die Messung vorsorglich ab. Dies verhindert effektiv, dass du fälschlicherweise zu hohe oder zu niedrige Werte dokumentierst, was zu unnötiger Besorgnis oder gar falschen Schlüssen führen könnte. Die Geräte arbeiten nach dem oszillometrischen Messprinzip. Dabei werden die feinen Schwingungen (Oszillationen) der Arterienwand erfasst, die durch den pulsierenden Blutstrom entstehen, während der Manschettendruck langsam sinkt. Diese Schwingungen sind extrem filigran, weshalb das System hochempfindlich auf äußere Störeinflüsse wie kleinste Muskelzuckungen reagiert.

Die klinisch validierte Messgenauigkeit unserer Geräte basiert auf komplexen mathematischen Algorithmen, die kleinste Druckschwankungen in den Gefäßen analysieren und interpretieren. Störfaktoren wie Sprechen, eine falsche Armhaltung (z. B. Unter Herzhöhe) oder technische Probleme bei der Datenübertragung an die App „ beurer HealthManager Pro “ können diese Analyse empfindlich stören.B Anstatt einen ungenauen, potenziell gefährlichen Schätzwert auszugeben, zeigt das Gerät einen spezifischen Code an. Dies ist ein Qualitätsmerkmal und kein Defekt. Es stellt sicher, dass deine Gesundheitsdaten so verlässlich wie möglich sind, sofern du die Anwendungshinweise befolgst. Stell dir vor, das Gerät würde trotz einer Fehlmessung einen Wert anzeigen: Du würdest vielleicht Medikamente eigenmächtig anpassen oder dich unnötig stressen, was den Blutdruck wiederum real steigen lässt (der sogenannte Teufelskreis der Erwartungsangst). Die Fehlercodes fungieren somit als dein digitaler Sicherheitsgurt.

Die sogenannte „Nullpunkt-Kalibrierung“ ist ein weiterer technischer Aspekt. Bei jedem Einschalten führt das Gerät einen internen Selbsttest durch, um den aktuellen atmosphärischen Luftdruck als Referenzpunkt (Nullwert) zu nehmen. Wenn bereits in dieser Phase Unstimmigkeiten auftreten – etwa weil die Manschette noch Restdruck enthält oder du sie bereits während des Einschaltens fest zusammendrückst – wird sofort ein Fehler ausgegeben. Dies stellt sicher, dass jede einzelne Messung bei einem echten „Nullwert“ beginnt und nicht durch vorherige Restwerte oder äußeren Druck verfälscht wird. Das Verständnis dieser technischen Hintergründe hilft dir, die Meldungen nicht als Ärgernis, sondern als wertvolles Assistenzsystem für deine Gesundheit zu begreifen.

Die häufigsten Fehlercodes Er1, Er2 und Er3 im Detail

Diese drei Codes – Er1, Er2 und Er3 – treten in der täglichen Praxis am häufigsten auf. Sie hängen meist direkt mit der Vorbereitung der Messung und deiner körperlichen Verfassung im Moment des Starts zusammen. Mit dem Wissen um die Ursachen verfeinerst du deine Routine und vermeidest Fehlmessungen fast vollständig.

  • Er1 (Signal nicht gefunden): Dieser Code erscheint, wenn das Gerät trotz korrektem Druckaufbau keine eindeutigen Pulswellen erfassen konnte. Das passiert oft, wenn die Manschette über dicker Kleidung (z. B. Einem Pullover) angelegt wurde oder der Puls physiologisch sehr schwach ist. Achte darauf, dass die Manschette direkt auf der nackten Haut liegt. Die Markierung auf der Manschette muss exakt über der Arteria Brachialis in der Ellenbeuge positioniert sein.C Ein Praxistipp: Wenn deine Hände oder Arme sehr kalt sind, ist die Durchblutung an der Oberfläche reduziert. Reibe deine Unterarme vor der Messung kurz warm oder lege sie für einige Minuten in eine entspannte Position, um die Signalstärke zu verbessern.
  • Er2 (Bewegung während der Messung): Dein Körper muss während des gesamten Vorgangs vollkommen ruhig bleiben. Schon minimale Bewegungen der Finger, das Anspannen des Bizeps zur Stabilisierung des Arms oder das Sprechen (auch Flüstern!) erzeugen mechanische Schwingungen.B Oszillometrische Geräte können physikalisch nicht zwischen einer echten Pulswelle und einer durch Muskelvibration erzeugten Druckwelle unterscheiden. Wenn Er2 erscheint, atme tief durch, warte eine volle Minute (um den Gefäßtonus zu normalisieren) und starte die Messung erneut. Vermeide es auch, während der Messung auf das Display zu starren, da dies oft zu einer unbewussten Nackenanspannung führt.
  • Er3 (Manschettenfehler): Dieser Code deutet auf ein Problem mit dem Luftdrucksystem hin. Entweder sitzt die Manschette zu locker, sodass das Gerät „ins Leere“ pumpt, oder sie ist so fest, dass der Sensor blockiert wird. Ein häufiger Fehler ist auch ein nicht korrekt eingesteckter oder geknickter Luftschlauch. Prüfe den Sitz mit der „Zwei-Finger-Regel“: Zwischen Arm und Manschette sollten genau zwei Finger passen.C Ist sie zu locker, kann das Gerät die Oszillationen nicht aufnehmen; ist sie zu fest, wird die Arterie bereits vor dem eigentlichen Messvorgang zu stark komprimiert, was das Ergebnis verfälscht.

Solltest du diese Fehler häufiger bemerken, überprüfe systematisch deine Sitzposition. Beide Füße müssen flach auf dem Boden stehen. Das Überschlagen der Beine erhöht den Druck im Bauchraum und kann Fehlermeldungen provozieren. Dein Rücken sollte entspannt angelehnt sein und der Arm muss auf einem Tisch so gelagert werden, dass sich die Manschette auf Herzhöhe befindet. Ein hängender Arm führt zu hydrostatischen Druckunterschieden, die instabile Signale verursachen und so die Er-Meldungen provozieren. Nutze die Zeit vor der Messung für eine echte fünfminütige Ruhephase – das ist die klinische Referenzmethode, um das Herz-Kreislauf-System zu stabilisieren.

Technische Meldungen: Er4 bis Er8 verstehen

Während die ersten Codes oft auf die Handhabung zurückzuführen sind, beziehen sich die Meldungen Er4 bis Er8 häufig auf den internen Messalgorithmus oder die Systemlogik des Geräts. Diese Meldungen behebst du meist mit etwas Geduld oder einem gezielten technischen Reset.

Er4 ist ein allgemeiner Messfehler, der oft frustrierend wirkt, da er meist erst gegen Ende der Messung auftritt. Er wird ausgelöst, wenn der Druckablass nicht gleichmäßig erfolgen konnte oder die Herzfrequenz so unregelmäßig war, dass der Algorithmus kein klares Muster berechnen konnte. Dies kann durch Herzrhythmusstörungen, sehr starke Blutdruckschwankungen oder unbewusstes tiefes Einatmen während der Messung ausgelöst werden. In einem solchen Fall solltest du dich fünf Minuten lang absolut ruhig hinsetzen, die Augen schließen und eine bewusste Bauchatmung praktizieren, bevor du es erneut versuchst. Bleibt die Meldung trotz Ruhe bestehen, kann dies ein Hinweis auf eine Arrhythmie sein, die das Gerät daran hindert, einen stabilen Rhythmus zu finden.

Er5 erscheint, wenn der Aufpumpdruck eine Sicherheitsgrenze von über 300 mmHg übersteigt. Dies ist eine Schutzabschaltung, um dein Gewebe vor Quetschungen zu bewahren. Meist liegt hier ein mechanisches Hindernis vor: Ein Knick im Schlauch, eine extrem schnelle Armbewegung während des Aufpumpens oder die Manschette wurde manuell zusammengedrückt. Prüfe den Schlauchverlauf vom Gerät bis zur Manschette akribisch auf Durchgängigkeit. Er6 weist auf einen internen Systemfehler hin, oft ein Problem beim Nullpunktabgleich. Hier hilft meist ein „Kaltstart“: Nimm die Batterien für mindestens 60 Sekunden aus dem Gerät, damit sich die internen Kondensatoren entladen können, und lege sie dann wieder ein. Dies setzt den internen Prozessor zurück.

Bei modernen Modellen wie dem BM 81 mit Bluetooth®-Funktion können zudem Er7 oder Er8 auftreten. Diese beziehen sich spezifisch auf die digitale Datenverarbeitung oder die Funkkommunikation. Stelle sicher, dass Bluetooth® an deinem Smartphone aktiviert ist und das Gerät nicht durch andere starke Funkquellen (wie Mikrowellen, Babyfone oder WLAN-Router in unmittelbarer Nähe) gestört wird. Ein systematisches Vorgehen, bei dem du erst die Hardware (Schlauch, Batterien) und dann die Software (Reset, App-Verbindung) prüfst, löst erfahrungsgemäß 95 % aller technischen Meldungen ohne Reparaturaufwand.

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BM 27

Bluetooth®-Probleme und die App „beurer HealthManager Pro“

Moderne Geräte wie das Digitale Oberarm-Blutdruckmessgerät BM 27 oder das innovative BM 81 bieten den großen Vorteil, dass du deine Werte digital dokumentieren und analysieren kannst. Doch gerade die Bluetooth®-Verbindung kann manchmal eine Fehlerquelle sein, die zu Abbruchmeldungen führt. Wenn die Übertragung fehlschlägt, liegt das oft an fehlenden Berechtigungen im Betriebssystem deines Smartphones. Die App „beurer HealthManager Pro“ benötigt zwingend Zugriff auf den Standort (dies ist bei Android-Geräten technisch für Bluetooth®-Scans zwingend erforderlich) sowie die allgemeine Bluetooth®-Freigabe, um mit dem Messgerät kommunizieren zu können.

Achte darauf, dass keine anderen Bluetooth®-Geräte wie Smartwatches, Fitness-Tracker oder Kopfhörer in unmittelbarer Nähe aktiv nach einer Verbindung suchen, da dies das Kopplungs-Zeitfenster des Blutdruckmessgeräts stören kann. Wenn die Synchronisation hakt, lösche das Blutdruckmessgerät einmal komplett aus den Bluetooth®-Einstellungen deines Handys („Gerät ignorieren“) und kopple es ausschließlich innerhalb der App neu. Vermeide das Koppeln über das Standard-Einstellungsmenü des Smartphones. Die Messung selbst hat immer Vorrang. Die Daten werden im internen Speicher des Geräts (je nach Modell oft bis zu 2x60 oder 2x120 Speicherplätze) sicher zwischengespeichert. Du kannst sie also auch gesammelt zu einem späteren Zeitpunkt übertragen, falls es im Moment der Messung ein Verbindungsproblem gibt.

Die digitale Auswertung bietet dir zudem den unschätzbaren Vorteil, Trends über Wochen oder Monate grafisch zu erkennen. Du kannst Berichte als PDF exportieren und direkt an deinen Arzt senden. Dies ist wesentlich präziser als handschriftliche Listen, bei denen oft unbewusst Werte „gerundet“ werden (die sogenannte „Zahlenpräferenz“). Eine lückenlose Dokumentation unterstützt deinen Arzt dabei, deine Therapie optimal anzupassen, ersetzt jedoch niemals die professionelle Diagnose vor Ort.A Achte darauf, dass deine App-Version immer aktuell ist, da Updates oft die Stabilität der Verbindung zu neuen Smartphone-Modellen und Betriebssystemen (iOS/Android) verbessern.

Wartung und Pflege: So vermeidest du Fehler von vornherein

Viele Fehlermeldungen lassen sich durch eine einfache, regelmäßige Wartung deines Geräts von vornherein vermeiden. Eine oft unterschätzte Fehlerquelle sind die Batterien. Wenn das Symbol „Lo“ erscheint oder das Display beim Aufpumpen schwächer wird, reicht die Energie oft nicht mehr aus, um die elektrische Pumpe konstant und gleichmäßig zu betreiben. Dies führt zu einem ungleichmäßigen Druckaufbau und damit provoziert es Fehler wie Er4 oder Er5. Verwende immer hochwertige Alkaline-Batterien. Vermeide billige Zink-Kohle-Batterien oder Akkus, da diese eine geringere Nennspannung von nur 1,2V statt der benötigten 1,5V haben, was die Pumpleistung beeinträchtigt. Tausche zudem immer den kompletten Satz aus, niemals nur einzelne Zellen.

Auch die Manschette selbst ist ein Verschleißteil, das mechanischen Belastungen ausgesetzt ist. Mit der Zeit kann das Material spröde werden, die innere Gummiblase kann Mikrorisse bekommen oder der Klettverschluss verliert an Haftkraft, was zu einem plötzlichen Druckabfall und Fehlmessungen führt. Reinige die Manschette vorsichtig mit einem leicht angefeuchteten Tuch und einer sehr milden Seifenlösung. Tauche sie niemals unter Wasser und lege sie nicht auf die Heizung, da dies das Ventil und die empfindliche Sensorik beschädigen kann. Achte beim Verstauen in der Aufbewahrungstasche darauf, den Luftschlauch in großen, lockeren Bögen zu legen und nicht scharf zu knicken. Ein Knick im Schlauch kann die Kalibrierung des Geräts dauerhaft verfälschen oder zu Haarrissen führen.

Wenn du dein Gerät über einen längeren Zeitraum (mehr als 3 Monate) nicht benutzt, solltest du die Batterien unbedingt entfernen. Auslaufende Batteriesäure ist die häufigste Ursache für irreparable Schäden an der Elektronik. Ein gut gepflegtes Gerät wie das BM 25 begleitet dich über viele Jahre hinweg zuverlässig bei der Gesundheitskontrolle. Für professionelle Anwender oder bei sehr häufiger Nutzung empfiehlt es sich zudem, alle zwei Jahre eine messtechnische Kontrolle (MTK) durch einen autorisierten Servicepartner durchführen zu lassen, um die staatlich geforderte Präzision und Sicherheit dauerhaft zu gewährleisten.

Wann ein Fehlercode ein Signal für den Arztbesuch ist

Trotz meist technischer Ursachen gibt es Situationen, in denen du aufmerksam werden solltest. Wenn du beispielsweise trotz absolut korrekter Anwendung, einer ruhigen Umgebung und Beachtung aller Vorbereitungsregeln immer wieder den Code Er4 erhältst, kann dies ein wichtiger Hinweis darauf sein, dass dein Puls für das Gerät schwer zu erfassen ist. Dies tritt manchmal bei Menschen mit ausgeprägten Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern oder einer sehr niedrigen Pulsamplitude (schwacher Puls) auf. Unsere Geräte verfügen über eine integrierte Arrhythmieerkennung, die durch ein spezifisches Symbol (ein Herz mit Wellenlinien) angezeigt wird. Erscheint dieses Symbol regelmäßig zusammen mit Messabbrüchen, solltest du dies bei deinem nächsten Termin mit deinem Arzt besprechen, um die Ursache abzuklären.

Heimgeräte dienen der Überwachung und ersetzen keine klinischen Untersuchungen durch Fachpersonal.A Wenn du dich unwohl fühlst, Schwindel verspürst, Druck auf der Brust hast oder dein Blutdruck trotz korrekter Messung dauerhaft Werte über 140/90 mmHg (oder unter 100/60 mmHg) anzeigt, ist zeitnah ärztlicher Rat gefragt. Ein Fehlercode kann in seltenen Fällen auch bedeuten, dass das Gerät aufgrund einer physiologischen Besonderheit (z. B. Sehr stark verkalkte Gefäße) an seine physikalischen Messgrenzen stößt.

Nutze die Fehlercodes als positive Feedback-Schleife: Sie trainieren dich darin, ein „Profi“ in der Selbstmessung zu werden. Je seltener du einen Code siehst, desto besser ist deine Messtechnik und deine Ruhephase vorab geworden. Dokumentiere hartnäckige Fehlercodes zusammen mit deinen Werten in der App oder einem Tagebuch, falls die Messung danach doch noch erfolgreich war. So kann dein Arzt sehen, ob technische Schwierigkeiten eventuell mit deinem physiologischen Zustand korrelieren. Denke immer daran: Ein „Error“ ist keine Kritik an deiner Bedienung, sondern ein technischer Beweis für den hohen Qualitätsanspruch von Beurer an die Validität deiner Gesundheitsdaten.

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Weitere Fragen

Warum zeigt mein Blutdruckmessgerät ständig Fehler an?

Häufige Ursachen sind eine falsche Manschettenposition, Bewegung während der Messung oder nachlassende Batterieleistung. Achte auf eine entspannte Sitzposition und lege vor der Messung eine 5-minütige Ruhepause ein.

Wie eng muss die Manschette beim Beurer Blutdruckmessgerät sitzen?

Die Manschette sollte so fest sitzen, dass gerade noch zwei Finger zwischen deinen Arm und die Manschette passen. Ein zu lockerer Sitz führt häufig zu Fehlermeldungen wie Er3 oder ungenauen Werten.

Welche Batterien sind am besten für Beurer Geräte geeignet?

Verwende am besten hochwertige AA oder AAA Alkaline-Batterien bekannter Marken. Diese liefern die stabilste Spannung, was für die präzise Arbeit der Pumpe und der Sensoren wichtig ist.

Was tun, wenn das Gerät trotz Fehlerbehebung nicht funktioniert?

Wenn die Standardlösungen nicht helfen, prüfe deine Garantieunterlagen. Beurer bietet oft einen Reparaturservice an. Kontaktiere im Zweifelsfall den Kundenservice und halte die Modellnummer deines Geräts bereit.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet die Fehlermeldung Er1 oder Er2 bei meinem Beurer Gerät?

Diese Codes deuten meist darauf hin, dass während der Messung eine Bewegung erkannt wurde oder du gesprochen hast. Bleib während der nächsten Messung ganz ruhig sitzen und vermeide jegliche Bewegung, um ein genaues Ergebnis zu erhalten.

Mein Gerät zeigt Er3 oder Er4 an – was mache ich falsch?

Diese Fehler beziehen sich oft auf die Manschette. Prüfe, ob sie zu locker oder zu fest sitzt. Sie sollte etwa zwei Fingerbreit über deiner Armbeuge platziert sein und eng, aber bequem am Oberarm anliegen.

Was bedeutet Er5 auf dem Display?

Er5 tritt auf, wenn der Aufpumpvorgang länger als 3 Minuten dauert oder der Druck nicht korrekt abgelassen werden kann. Kontrolliere den Luftschlauch auf Knicke und stelle sicher, dass der Anschlussstecker fest im Gerät sitzt.

Warum erscheint Er6 bei der Messung?

Dieser Code weist auf einen Systemfehler oder einen zu hohen Manschettendruck (über 300 mmHg) hin. Schalte das Gerät aus, warte eine Minute und starte die Messung erneut, ohne den Arm dabei anzuspannen.

Was muss ich tun, wenn das Batteriesymbol blinkt oder 'Lo' erscheint?

Wenn das Symbol erscheint, sind die Batterien zu schwach für eine zuverlässige Messung. Tausche alle Batterien gleichzeitig gegen neue, hochwertige Alkaline-Batterien aus. Akkus sind aufgrund der geringeren Spannung oft weniger geeignet.

Kann ich mein Beurer Blutdruckmessgerät zurücksetzen?

Einen speziellen Reset-Knopf gibt es meist nicht. Du kannst das Gerät jedoch zurücksetzen, indem du die Batterien für etwa 30 bis 60 Sekunden entfernst. Beachte dabei, dass gespeicherte Werte und Datumseinstellungen verloren gehen können.

Quellen

  1. pharmazeutische-zeitung.de
    Dieser Artikel erläutert allgemeine Faktoren und häufige Anwendungsfehler, die Blutdruckmesswerte verfälschen können, was für das Verständnis technischer Fehlermeldungen essenziell ist.
  2. ssl-images-amazon.com
    Diese offizielle Gebrauchsanweisung enthält eine detaillierte tabellarische Übersicht der gerätespezifischen Fehlercodes sowie Anweisungen zur korrekten Fehlerbehebung direkt vom Hersteller.
  3. sanihaus.ch
    Die Seite bietet eine gezielte Zusammenfassung der häufigsten Fehlermeldungen bei Beurer-Blutdruckmessgeräten und liefert praktische Tipps zu deren schneller Lösung.
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