08.09.2026
Politik-Besuch bei Beurer: Austausch über Bürokratieabbau und fairen Wettbewerb
Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung Gitta Connemann (CDU) und die Europa-Abgeordnete Hildegard Bentele (CDU) haben sich auf der IFA 2026 am Messestand des deutschen Traditionsunternehmens Beurer über aktuelle Herausforderungen für mittelständische Unternehmen und die innovativen Produktneuheiten von Beurer informiert.
Im Rahmen ihrer Rundgänge über die IFA 2026 besuchten Gitta Connemann und Hildegard Bentele den Messestand von Beurer. Geschäftsführer Sebastian Kebbe empfing die Politikerinnen für Einzelgespräche und stellte ihnen aktuelle Produktneuheiten vor. Im Mittelpunkt des Austauschs stand für Beurer auch die zunehmende regulatorische Belastung mittelständischer Unternehmen sowie ungleiche Wettbewerbsbedingungen im internationalen E-Commerce.
Regulierung muss in der Praxis funktionieren
Ein zentrales Thema war das neue EU-GARAN-Label. Dieses muss künftig verwendet werden, wenn Hersteller freiwillig eine gewerbliche Haltbarkeitsgarantie anbieten, die über die gesetzliche Gewährleistung hinausgeht. Beurer sieht in der konkreten Ausgestaltung der Vorgabe erhebliche praktische Schwierigkeiten. Nach Einschätzung des Unternehmens schafft die Regelung zusätzlichen Aufwand und erschwert die verständliche Kommunikation freiwilliger Garantieleistungen.
Gleichzeitig sprach sich Beurer Geschäftsführer Sebastian Kebbe für eine konsequentere Regulierung und Kontrolle des grenzüberschreitenden Onlinehandels aus. Insbesondere bei internationalen Marktplätzen und Niedrigpreis-Onlinehändlern mit einem breiten Sortiment an Mode und Konsumgütern seien wirksamere Maßnahmen erforderlich, um vergleichbare Standards und faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten.
„Der Mittelstand braucht Regeln, die Verbraucher wirksam schützen und sich zugleich in der Praxis umsetzen lassen. Beim GARAN-Label erleben wir, wie eine gut gemeinte Vorgabe neue Hürden schaffen und am Ende sogar zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher gehen kann. Gleichzeitig müssen die bestehenden Anforderungen im internationalen E-Commerce konsequent durchgesetzt werden. Wer seine Produkte in Europa anbietet, muss sich an dieselben Standards halten – unabhängig davon, von wo aus er verkauft“, betont Sebastian Kebbe, Geschäftsführer von Beurer.
Innovationen für einen gesunden Lebensstil
Am Messestand erhielten die beiden Politikerinnen außerdem Einblicke in ausgewählte Produktneuheiten, die Beurer auf der IFA 2026 präsentiert. Sebastian Kebbe stellte in den Gesprächen unter anderem die neue Kinder-Schallzahnbürste SC 11 und die Wärmezudecke HD 72 Waffle vor.
Für Beurer bot der Austausch mit Gitta Connemann und Hildegard Bentele die Gelegenheit, sowohl die Innovationskraft des Mittelstands als auch konkrete Herausforderungen aus der unternehmerischen Praxis unmittelbar in den politischen Dialog einzubringen.
Die Beurer GmbH ist ein Hersteller von Produkten für Gesundheit und Wohlbefinden mit Sitz in Ulm, Deutschland. Das Unternehmen wurde 1919 gegründet. Es ist ein Familienunternehmen und wird in vierter Generation geführt. Beurer entwickelt und vertreibt Produkte für Gesundheit, Wohlbefinden, Schönheit, Körperpflege, Fitness, Haushalt und Haustierpflege. Dazu zählen unter anderem Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Fieberthermometer, Pulsoximeter, Inhalatoren, TENS- und EMS-Geräte zur Schmerztherapie, Heizkissen, Heizdecken, Zahnbürsten sowie Waagen. Die Produktgruppe „Connect“ umfasst eine breitgefächerte App-Welt, die mit Beurer Produkten kombinierbar ist und den Alltag erleichtert. Ein Teil des Sortiments sind CE-gekennzeichnete Medizinprodukte. Das Unternehmen ist nach EN ISO 13485 und EN ISO 9001 zertifiziert.
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