Was ist Blutdruck?

Was ist Blutdruck?

Wissenswertes über den Blutkreislauf

Beim Blutdruck wird zwischen zwei Werten unterschieden:

Systole (Herzwert):

Der höhere systolische Wert wird im Blutdruckmessgerät immer oben angezeigt. Er gibt Auskunft darüber, welcher Druck im Gefäßsystem herrscht, wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht und dabei das Blut in die Gefäße pumpt.

Diastole (Gefäßwert):

Der diastolische Wert steht im Messgerät immer unten und ist niedriger als der systolische. Er misst den Druck im Augenblick der Herzentspannung, also dann, wenn sich das Herz wieder mit Blut füllt.

Unterscheidung der Blutdruckwerte

Von einem optimalen Blutdruck spricht man bei Erwachsenen bei einem Messergebnis von 120 zu 80 mmHg im Ruhezustand. Die Grenze zum Bluthochdruck liegt beim systolischen Blutdruck bei 140 mmHg und beim diastolischen Wert bei 90 mmHg. Ein niedriger Blutdruck liegt vor, wenn die Werte unter die Marke von 105 mmHg beim systolischen Blutdruck und 65 mmHg beim diastolischen Blutdruck fallen.

Bluthochdruck - Was ist das?

Ab einem systolischen Blutdruck von 140 mmHg und einem diastolischen Wertvon 90 mmHg spricht man von Bluthochdruck.

Unter dem erhöhten Blutdruck verändern sich das Herz und die Blutgefäße:

  • der Herzmuskel verdickt sich,
  • die Gefäße werden weniger elastisch und anfälliger für Verschleiß.

Diese Herz- und Gefäßveränderungen gehen vielen schweren Erkrankungen voraus – zum Beispiel Herzinfarkt, Herzschwäche oder Schlaganfall.

Bluthochdruck - was ist das?

In den meisten Fällen ist eine ungesunde Lebensweise für einen erhöhten Blutdruck verantwortlich. Dazu gehören:

  • falsche und ungesunde Ernährung
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Stress
  • Alkohol
  • Nikotin
  • Schlafapnoe
  • erhöhter Kochsalzkonsum

Durch eine Änderung der Lebensgewohnheiten ist häufig eine Senkung des Blutdrucks möglich. Dazu zählen zum Beispiel der Abbau von Übergewicht und Stress, die Umstellung auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sowie der Verzicht auf Alkohol- und Nikotinkonsum.

Schon eine leichte Blutdrucksenkung um 5 mmHg kann Folgeschäden vorbeugen:

  • Das Schlaganfall-Risiko sinkt um bis zu 14 %.
  • Das Herzinfarkt-Risiko sinkt um bis zu 9 %.

Oft verursacht Bluthochdruck über viele Jahre hinweg keinerlei Beschwerden und bleibt daher zunächst unerkannt. Viele fühlen sich mit einem zu hohen Blutdruck jahrelang wohl und haben keine Beschwerden. Der Bluthochdruck wird dann zumeist zufällig beim Arzt entdeckt – häufig, nachdem er schon Spuren im Körper hinterlassen hat.

Der einzig sichere Weg Bluthochdruck frühzeitig zu erkennen, ist, den Blutdruck regelmäßig zu messen – auch wenn keine Symptome vorhanden sind.

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Was ist Blutdruck?

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